Auch der Ausfall von gleich zwei Stammspielern hat die Erfolgsserie der 2. Mannschaft des SV Sömmerda nicht beenden können. Das Team um Kapitän Stefan Herbke gewann bei den SF Leubingen III mit 8:4 und feierte den dritten Sieg in Folge. Seit der Auftaktniederlage gegen Wiehe ist die Zweite sogar fünf Spiele nacheinander ungeschlagen und sprang durch den Erfolg in Leubingen auf den dritten Tabellenplatz der 3. Bezirksliga. Der Rückstand auf Spitzenreiter SV Glückauf Sondershausen beträgt nur zwei Punkte.
Stefan und Michael Haak waren die einzigen beiden Spieler der Stammbesetzung, die in Leubingen mitwirken konnten. Als Ersatz für Martin Haak und Ingolf Vitzthum rückten Johannes Haak und Youngster Anton Amling aus der Dritten auf. Michael und Johannes bildeten ein Vater-Sohn-Doppel, zudem spielten Stefan und Anton zusammen. Vor allem die beiden sorgten in ihrem Doppel für eine dramatische Zitterpartie. Mit 13:11 im fünften Satz konnten sie auf 2:0 stellen, nachdem das erste Doppel klar mit 3:0 an Sömmerda gegangen war.
In den Einzeln war es vor allem das obere Paarkreuz, das zur sicheren Bank für den SVS wurde. Weder die Nummer eins noch die Nummer zwei von Leubingen holten auch nur einen einzigen Punkt. Drei der vier Spiele für die Sportfreunde gewann Gerhard Kill von Landenberg. Durchaus kurios: Neun der zehn gespielten Einzel endeten mit 3:0, das zehnte mit 3:1. Wirklich Spannung innerhalb der Einzelpartien kam also nicht auf, zu deutlich waren jeweils die Kräfteverhältnisse.
"Dank der starken Leistung der beiden Ersatzspieler haben wir einen wichtigen Sieg nach Hause gebracht. Besonders stolz bin ich auf Anton, der durch den Sieg im Doppel seinen ersten halben Punkt in der Bezirksliga geholt hat", hob Stefan die Leistung seines 13 Jahre alten Doppelpartners hervor. "Aber auch Johannes hat mit 2,5 Punkten richtig gut gespielt, grundsätzlich war es eine sehr starke Mannschaftsleistung. So kann es gerne weitergehen!"
Ob der Lauf anhält, zeigt sich nach einer dreiwöchigen Verschnaufpause am 21. November. Dann empfängt der SVS II Kellerkind SV Vogelsberg. Ein durchaus machbares Heimspiel für die Zweite, schließlich konnte Vogelsberg erst eines von fünf Saisonspielen gewinnen. Die weiteren Aufgaben in der Vorrunde lauten: auswärts beim MTV 1861 Greußen III (27. November) sowie zu Hause gegen den TTV Germania Großfurra (5. Dezember).