Ein gemütlicher Start in die neue Saison? Davon kann die 3. Mannschaft des SV Sömmerda nur träumen. Der Aufsteiger in die 1. Kreisliga bekommt es gleich am ersten Spieltag mit einem der Topteams der Liga zu tun. Der SVS gastiert zum Saisonauftakt am Samstag ab 17:00 Uhr beim SV GW Straußfurt, der in der vergangenen Spielzeit Vizemeister hinter unserer Zweiten geworden war und entsprechend erneut mit Aufstiegsambitionen in die Saison geht.
"Uns erwartet sofort ein echter Härtetest, Straußfurt hat eine sehr starke Mannschaft. Nach diesem Spiel wissen wir direkt, wo wir stehen", sagt Mannschaftskapitän und SVS-Abteilungsleiter Matthias Gliche. Die Dritte setzt dabei auf Kontinuität: Die Aufstiegshelden der vergangenen Spielzeit um Matthias, Johannes Haak, Holger Byrenheid und Nachwuchstalent Anton Amling sind zusammengeblieben und wollen auch eine Liga höher für Furore sorgen.
Aber auch die Grün-Weißen aus Straußfurt sind eingespielt und gehen mit unveränderter Meldung in die neue Saison. Vor allem das Duo aus Toni Dittkrist und Peter Stallmach ist brandgefährlich und bereitete selbst unserer Zweiten einige Probleme. Allerdings wissen zumindest Matthias und Anton ganz genau, was sie erwartet. Denn in der Rückserie der vergangenen Saison halfen beide bei der Zweiten im Heimspiel gegen Straußfurt aus und trugen zum Sieg bei.
Seither ist mehr als ein halbes Jahr vergangen, eine lange Punktspielpause und Ungewissheiten über den aktuellen Leistungsstand machen den Saisonstart immer auch zu einer kleinen Lotterie. An der Marschroute, mit der unsere Dritte nach Straußfurt fährt, ändert das jedoch nichts. Wenngleich der Respekt vor dem kommenden Gegner groß ist. "Auch wenn wir wissen, wie gefährlich Straußfurt ist, ist der Sieg unser klares Ziel", stellt Matthias klar.
Mit einem Erfolg in Straußfurt würde der Aufsteiger gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen setzen und sich selbst in den Favoritenkreis für die Meisterschaft katapultieren. "Sollten wir in Straußfurt gewinnen, gäbe uns das ein gutes Gefühl und Auftrieb für die weiteren schwierigen Gegner wie Weißensee und Rastenberg", betont Matthias. Klar ist aber auch: In der 1. Kreisliga gibt es keine Selbstläufer - schon gar nicht für einen Aufsteiger.