We are the champions! Die 2. Mannschaft des SV Sömmerda hat mit zwei dominanten und ungefährdeten Siegen am Donnerstag und Samstag die Meisterschaft in der 1. Kreisliga perfekt gemacht und kehrt nach einem Jahr in die 3. Bezirksliga zurück. Das souveräne 8:1 am Samstag gegen den Tabellendritten HSV 07 Rastenberg sorgte für die endgültige Entscheidung, Verfolger SV GW Straußfurt kann unseren SVS nicht mehr abfangen.
Schon nach dem 8:0 am Donnerstag gegen die SG Einheit Schwerstedt war eigentlich alles klar, nur noch unwahrscheinliche Konstellationen hätten nach dem Erfolg gegen den Tabellenvorletzten den Aufstieg verhindern können. Auf solche Rechenspiele muss sich das Team nach dem 14. Sieg im 15. Saisonspiel aber nicht mehr einlassen.
"Ich kann unserer Mannschaft nur ein großes Kompliment machen. Der Abstieg nach der vergangenen Saison tat weh, aber wir sind umso stärker zurückgekommen und haben die Aufgabe in der Kreisliga angenommen", sagte Teamkapitän Stefan Herbke.
Die größte Gefahr in der Kreisliga war für die Zweite nicht die Qualität der Gegner, sondern die Verfügbarkeit der eigenen Spieler. Vor allem in der Rückrunde musste aus Verletzungsgründen immer wieder aufgefüllt werden. Doch auch diese Hindernisse konnte das Team überwinden.
"Besonders freut es mich, wie wir die vielen personellen Ausfälle weggesteckt haben", sagte Stefan und lobte die Aushilfen aus den unteren Mannschaften explizit: "Ein großer Dank daher auch an die Ersatzspieler aus der Dritten und Vierten, auf die wir uns immer verlassen konnten. Sie haben ebenfalls einen großen Anteil am Aufstieg."
Das Spiel gegen Rastenberg wurde noch einmal zu einer Machtdemonstration. Obwohl beide Teams in der Tabelle nur wenige Plätze trennen, hatte der SVS die Partie komplett im Griff. Fünf Partien endeten mit 3:0, auch bei der einzigen Niederlage des Tages zeigte Youngster Anton Amling, der als Ersatzspieler aus der Dritten mitwirkte, eine gute Leistung.
Am kommenden Samstag steht für die Zweite das letzte Saisonspiel auf dem Programm. Die Partie bei den SF Leubingen IV ist aber vor allem ein Schaulaufen für den neuen Meister. Allerdings dürfte die Motivation dennoch groß sein, die Saison ungeschlagen zu beenden. Es wäre die Sahne auf dem Kuchen.