Der Showdown um den Aufstieg steht: Die 3. Mannschaft des SV Sömmerda hat ihr vorletztes Saisonspiel in der 2. Kreisliga erwartungsgemäß deutlich gewonnen und hält damit vor dem Entscheidungsspiel um die Meisterschaft ihr Schicksal in der eigenen Hand. Der SVS gewann am Samstag beim SV GW Straußfurt II nach einer über weite Strecken souveränen Vorstellung mit 8:1.
Da im Parallelspiel der große Konkurrent und Tabellenführer SV Empor Buttstädt V ebenfalls mit 8:1 gegen den SV BW Weißensee III gewann, ist die Ausgangslage vor dem finalen Schlagabtausch am kommenden Donnerstag (18:30 Uhr) klar. Gewinnt unsere Dritte das letzte Saisonspiel gegen Buttstädt mit 8:4 oder deutlicher, verdrängt sie den SV Empor von der Tabellenspitze und sichert sich den Titel.
Setzt sich Sömmerda knapp mit 8:6 durch oder nimmt Buttstädt etwas Zählbares mit, bleibt dem SVS nur der zweite Tabellenplatz. Sollte die Dritte jedoch ein 8:5 holen, beginnt die große Rechnerei. Dann wären sowohl die Punkte als auch die Spieldifferenz mit Buttstädt gleich, in diesem Fall würde die bessere Satzdifferenz über die Saison hinweg über den Ausgang der Spielzeit entscheiden. Ein echtes Drama kündigt sich an.
In Straußfurt begann der Nachmittag für die Mannschaft um Kapitän Matthias Gliche mit einem kleinen Dämpfer, Matthias und unser Nachwuchstalent Anton Amling verloren ihr Doppel überraschend deutlich mit 0:3. Für den weiteren Spielverlauf sorgte das aber nur für zusätzliche Motivation. In den Einzeln ließen Matthias und Anton sowie auch ihre Teamkameraden Johannes Haak und Holger Byrenheid nichts mehr anbrennen.
"Wir wollten deutlich gewinnen und das ist uns zum Glück auch gelungen. Das verlorene Doppel ärgert uns, aber in den Einzeln haben wir stark aufgespielt", bilanziert Matthias.
Besonders die beiden Siege von Johannes könnten in der Endabrechnung eine große Bedeutung erhalten. Beide Male musste er über die vollen fünf Sätze, legte dabei aber große Moral und Widerstandsfähigkeit an den Tag. Im Duell mit Straußfurts Andreas Weber lag er bereits mit 1:2 nach Sätzen und 2:6 nach Punkten im vierten Durchgang hinten, drehte die Partie aber noch mit einem starken Comeback.
"Vor allem Johannes möchte ich hervorheben, der in zwei engen Spielen Nervenstärke bewiesen hat. Jetzt richtet sich der volle Fokus auf das Finale gegen Buttstädt, in das wir mit viel Selbstvertrauen gehen", sagt Matthias.