Mit vier Mannschaften in vier Spielklassen und einem fast unveränderten Aufgebot startet der SV Sömmerda in die Punktspielsaison 2026/27 des Thüringer Tischtennisverbandes. Kontinuität soll der Schlüssel für eine erfolgreiche Spielzeit sein, die für die einzelnen Teams unterschiedliche Herausforderungen bereithält.
Die weitreichendste Änderung betrifft die 1. Mannschaft in der 2. Bezirksliga, die eine wichtige Verstärkung an Land ziehen konnte. Von den Sportfreunden Leubingen wechselte Sergiu Storojenco zum SVS und soll bei der Mission Klassenerhalt in der extrem starken Staffel mithelfen.
Das restliche Aufgebot der Ersten bleibt im Vergleich zur Vorsaison unverändert: Mannschaftskapitän Marcel Gärtner, Paul Hoffmann und Ronny Wundrak komplettieren die Aufstellung. Vor allem die Rückkehr von Ronny nach seiner Verletzungspause soll für zusätzlich Rückenwind sorgen. Doch auch in Bestbesetzung kann das Ziel für die Erste des SVS nur Klassenerhalt lauten.
Gänzlich ohne personelle Veränderung geht die 2. Mannschaft nach ihrem Aufstieg in die 3. Bezirksliga in die neue Saison. Kapitän Stefan Herbke, das Vater-Sohn-Gespann Michael und Martin Haak sowie Ingolf Vitzthum waren bereits beim ungefährdeten Durchmarsch durch die 1. Kreisliga in der vergangenen Spielzeit die Gesichter des Erfolgs.
Auf das eingespielte Quartett wartet eine besonders lange Saison. Denn die Staffel 1 der 3. Bezirksliga, in der auch die Zweite einsortiert wurde, umfasst gleich elf Teams, da der eigentliche Absteiger SV Vogelsberg in der Liga verbleiben durfte. Damit stehen 20 Saisonspiele für die Zweite auf dem Programm. Als Liganeuling ist der Klassenverbleib stets das erste Ziel, angesichts der erdrückenden Dominanz in der Vorsaison eine Klasse tiefer scheint aber auch in der Bezirksliga mehr möglich.
Ebenfalls als Aufsteiger nimmt die 3. Mannschaft des SV Sömmerda die neue Spielzeit in Angriff. In einem dramatischen Herzschlagfinale hatte sich die Dritte im direkten Duell mit dem SV Empor Buttstädt V die Meisterschaft in der 2. Kreisliga gesichert und darf jetzt eine Klasse höher antreten. Auch hier hat sich personell wenig bis gar nichts getan.
Mannschaftskapitän Matthias Gliche, Johannes Haak, Holger Byrenheid und Nachwuchstalent Anton Amling bilden erneut das Quartett für die neue Spielzeit. Zudem wurde Corinne Pechhold nach ihrer Verletzung zumindest für die Vorrunde für die Dritte gemeldet, um behutsam wieder aufgebaut zu werden. Wann Corinne aber wieder mitwirken kann, bleibt abzuwarten.
Generell geht es für die Dritte darum, sich in der neuen Liga zu etablieren und gegen die stärkere Konkurrenz für Ausrufezeichen zu sorgen. Ein direkter Durchmarsch in die Bezirksliga wäre eine Überraschung, ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist wohl realistischer.
Die zweite Saison nach ihrer Gründung absolviert derweil die 4. Mannschaft des SVS. Nach einer soliden Debütsaison in der 2. Kreisliga will das Team um Kapitän Kai Ludwig von der gesammelten Erfahrung des Vorjahres profitieren und in der Tabelle weiter oben angreifen. Dabei hat Kai die Qual der Wahl bei der Aufstellung für die einzelnen Spiele: Insgesamt zwölf Spieler sind für die Vierte gemeldet.
Die Meldelisten für die vier Mannschaften im Überblick:
SVS I: Marcel Gärtner, Sergiu Storojenco, Paul Hoffmann, Ronny Wundrak
SVS II: Martin Haak, Michael Haak, Ingolf Vitzthum, Stefan Herbke
SVS III: Matthias Gliche, Corinne Pechhold, Johannes Haak, Holger Byrenheid, Anton Amling
SVS IV: Thomas Wiegand, Kai Ludwig, Wolfgang Halle, Jochen Müller, Leonard Ludwig, Rene Hilpert, Bernd Müller, Dieter Gawlich, Sven Kröhl, Michael Kayser, Chris Lugert, Liudmyla Manerko