Neue
Aufschlagregel
Deutsche Fassung nun offiziell
Kernpunkt: "Das Verdecken des
Balles mit Körper, Arm, Schulter oder Kleidung ist verboten", erklärt der
reformfreudige kanadische ITTF-Präsident, Adham Sharara, in dessen Amtszeit
schon die Vergrößerung des Balls von 38 auf 40 Millimeter (seit 1. Oktober 2000
weltweit) und die Verkürzung der Sätze von 21 auf elf Punkte gefallen ist (seit
1. September 2001 weltweit).
Rückschläger und Schiedsrichter sollen den Ball während der gesamten
Aufschlagphase sehen können. Anhaltspunkt bildet eine gedachte dreieckige Fläche
zwischen Ball und den beiden Netzpfosten, oberer Endpunkt ist der Kopf des
Aufschlägers. In dieser Fläche darf sich nach dem Hochwerfen des Balls nichts
befinden. In der Praxis ändert sich für den Aufschläger in der Hauptsache die
Bewegung beim Vorhand-Aufschlag. Der Spieler muss "den freien Arm so schnell wie
möglich aus dem Weg nehmen, um einen regelgerechten, offenen und sichtbaren
Aufschlag" auszuführen, heißt es in der Erläuterung des neuen Regeltexts.
"Es ist gut, dass die Verdeckung bei der neuen Aufschlagregel wegfällt", sagt
DTTB-Cheftrainer Dirk Schimmelpfennig. "Ich sehe allerdings die Schwierigkeit
für die Schiedsrichter, die Ausführung zu beurteilen. Dazu müssten sie schon auf
den Netzpfosten sitzen. Aber ernsthaft: Die Praxis wird zeigen, ob der Aufschlag
nach der neuen Regel beurteilungsfähig ist."
Hier noch ein paar
Grafiken
zum
besseren Verständnis